... alles ökologisch richtig und super gedämmt!

Gebäudedämmung und Dämmtechnik

Sie bauen ein neues Haus, oder Sie wollen einen Altbau sanieren? Dann ist heutzutage eine gute Wärmedämmung ganz besonders wichtig.

Sie spart nicht nur Heizkosten, sondern schont auch die Umwelt und steigert zugleich den Wohnkomfort. Eine umfassende Dämmung ist die Voraussetzung für ein energiebewusstes Wohnen. Nur perfekt gedämmte Gebäude können den heutigen Anforderungen an ein modernes und baubiologisch optimales Wohnklima gerecht werden. Durch Investitionen in Ihre Immobilie erhöhen bzw. erhalten Sie langfristig deren Wert. Je schlechter der Zustand Ihres Gebäudes, desto eher merken Sie die Einsparung der Heizkosten nach der Dämmmaßnahme. Gedämmt wird im Einblasverfahren. Dabei werden ökologisch-umweltfreundliche Zellulosefasern in vorhandene oder neu geschaffene Hohlräume eingeblasen. Das System der Einblasdämmung (Technik und Material) bietet gegenüber herkömmlichen Dämmverfahren viele Vorteile, im Neubau, im Altbau und in der Sanierung.

Wohnbau – Objekt – Gewerbe – Landwirtschaft

Ein perfekt gedämmtes Gebäude ist heut Pflicht für jeden Bauherren, bzw. eines jeden Hausbesitzers. Dies regelt schon die Energieeinsparverordnung. Einblasdämmungen sind ideal für: Dächer, Wände, Decken, Böden und Pufferspeicher.

Zellulose

Vorteile, Eigenschaften und Verarbeitung:

Ein Material, das mehr kann, als viele denken

Anfang der achtziger Jahre kam die erste Zellulose-Dämmung auf den deutschen Markt. Seitdem hat sie sich fast jeden Einsatzbereich erobert: vom Passivhaus über die nachträgliche Wärmedämmung im Altbau bis hin zu Gewerbebauten. Besonders ihre Vielseitigkeit und die rasche Verarbeitung lässt das Material gegenüber anderen herkömmlichen Dämmstoffen punkten. Durch die niedrige Wärmeleitzahl erreicht sie beste Wärmedämmwerte. Zellulose dient als Bollwerk gegen sommerliche Hitze, sie ist ein Garant für wirksamen Schallschutz und für ein angenehmes Raumklima. Was die Kosten betrifft, braucht eine Zellulosedämmung dank ihres guten Preisleistungsverhältnisses die Konkurrenz mit anderen Dämmstoffen nicht zu scheuen. Das alles zusammen macht Zellulose zu einem echten „Wohlfühldämmstoff“.

STEICOfloc Einblasdämmung

Was ist Zellulose? – Wärmedämmung aus Zeitungspapier

Herstellungsweg von Zellulose Phasenverschiebung und Primärenergieaufwand

Eine Wärmedämmung aus Zellulosefaser wird durch ein optimales Recyclingverfahren aus Zeitungspapier hergestellt. Das Grundmaterial für Zellulose ist also Holz, dessen herausragende Eigenschaften seit jeher bekannt sind. Das sortierte Zeitungspapier wird grob zerfasert, mit mineralischen Salzen vermischt und in einer Mühle gemahlen. Die mineralischen Salze schützen die Zellulose vor Ungezieferbefall, Schimmelpilzen und macht sie brandbeständig. Sie enthält keinerlei bedenkliche Stoffe oder Zusätze und fühlt sich wohlig weich und warm an, wirkt nicht hautreizend oder aggressiv und wird daher als sympathischer Dämmstoff empfunden. Der gesamte Herstellungsprozess verbraucht im Vergleich zu anderen Dämmstoffen sehr wenig Energie und verschmutzt dabei weder Wasser, Luft noch Boden. Ergebnis ist ein flockiges Material, das durch eine niedrige Wärmeleitzahl und Setzungssicherheit auch bei großen Dämmstärken überzeugt. Nicht nur die niedrige Wärmeleitzahl zeichnet das Material aus, es ist bekannt, dass jede Dämmung nur so gut ist, wie an ihrer schwächsten Stelle. Mit einer Zellulosedämmung werden auch engste Spalten und Ritzen ausgefüllt. Das ergibt eine fugenlose, wärmebrückenfreie Dämmschicht. Die hohe Wärmespeicherkapazität bewirkt einen deutlich verzögerten Durchgang der Sonnenwärme. Man spricht hier von der Phasenverschiebung. Diese ist die Zeitspanne in Stunden, die eine Temperaturwelle benötigt, um von der Außenseite eines Bauteiles auf die Rauminnenseite zu gelangen. Je größer die Phasenverschiebung, desto länger wird die Aufheizung des Gebäudeinneren verzögert. Eine Zellulosedämmung ist in der Lage, ohne Dämmverluste, Feuchtigkeit zu speichern und wieder abzugeben. Das besondere Feuchtespeichervermögen wirkt raumklimatisch regulierend und bauphysikalisch als Feuchtepuffer.

Zellulose-Dämmstoff

Dies schützt zugleich die Konstruktion vor Feuchteschäden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Dämmstoffen ist, bedingt durch den höheren Strömungswiderstand des flauschigen Materials, die Luft- und Winddichtigkeit erheblich besser. Kleinere Mängel, die zu Zugluft oder gar Bauschäden führen könnten, werden dadurch vermieden. In der Summe erfüllen die natürlichen Eigenschaften der Zellulosefasern in Verbindung mit der Einblastechnologie höchste Ansprüche an Wohnraumklima und Energieeinsparung. Auch im Bereich Schallschutz bringt die dicht und fugenlos eingebrachte Zellulosedämmung große Vorteile. In vergleichbaren Prüfungen mit herkömmlichen Fasermatten wurden bis zu 7 Dezibel bessere Schallschutzwerte gemessen. Wenn ein mit Zellulose gedämmtes Gebäude oder Bauteil einmal baulich verändert werden soll, kann das Material ausgebaut und erneut als Dämmung verarbeitet werden.

Wie aus Flocken eine fertige Dämmung wird

Viele Dämmstoffe werden als Platten oder Matten geliefert. Anders die Zellulose: Sie kommt in Säcken verpackt als lose Flocke auf der Baustelle an. In den meisten Fällen wird das Material über einen Schlauch in bestehende oder neu geschaffene Hohlräume eingeblasen. Die Flocken gelangen selbst bei komplizierten Gefachen in jeden Winkel und verdichten sich zu einer lückenlosen, fugenfreien und setzungssicheren Dämmschicht. Auch offen aufgeblasen kann Zellulose verarbeitet werden. Diese Anwendung ist für die fugenlose Dämmung in ungenutzten oder nicht nutzbaren Dachräumen in Wohn-, Industrie- und Gewerbebauten, sowie in Ställen einsetzbar. Bauseitig vorhandene Hohlräume in Altbauten können durch das Einblasverfahren in den meisten Fällen ohne aufwendige Baumaßnahmen gedämmt werden. Auch bauphysikalisch grenzwertige Sanierungen können meist noch ausgeführt werden. Es fällt keinerlei Verschnitt an und der Transport im Schlauch spart mühsames schleppen. So entsteht in kurzer Zeit eine passgenaue, warme Hülle für das Gebäude. Der geringe Montageaufwand hält die Handwerkerkosten in Grenzen. Zusätzlich können Kosten eingespart werden, z.B. beim Befüllen der Einblasmaschine.

ISOCELL-Dacheinblassystem
ISOCELL-Bodendämmung
ISOCELL-Bodendämmung

Zellulosedämmung wirkt brandverzögernd

Eine Wärmedämmung aus Zeitungspapier kann tatsächlich brandsicher sein. Zahlreiche Prüfungen zeigen das eine Zellulosedämmschicht stark brandverzögernd wirkt. Die mineralischen Salze setzten bei Hitze Wasser frei. Es kühlt den Baustoff ab und verdrängt Sauerstoff. Die Oberfläche verkohlt, dabei bildet sich eine nichtbrennbare Rußschicht, die das Fortschreiten des Brandes stark verzögert und auf diese Weise andere Bauteile schützt. Weil Zellulose im Gegensatz zu anderen Dämmstoffen nicht schmilzt, hält diese schützende Wirkung lange Zeit an. Auch sonst entstehen nur holztypische Brandgase.

Brandverzögernde Zellulosedämmung

Ein Dämmstoff – viele Möglichkeiten

ISOCELL-Bodendämmung

Es gibt nur wenige Bereiche wo Zellulose nicht eingesetzt werden kann. Dazu gehören erdberührende Bereiche und die Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk. Für fast jede Dämmaufgabe wurde im Laufe der Zeit eine geeignete Lösung entwickelt. Neben der Einblastechnik und dem offen Aufblasen, kann Zellulose auch lose geschüttet werden. Dies wird hauptsächlich bei der Dämmung von Fußböden mit geringer Dämmstärke angewendet.

In Summe erfüllen die natürlichen Eigenschaften der Zellulosefasern in Verbindung mit der Einblastechnologie höchste Ansprüche an das Wohnraumklima und übertrifft die Anforderungen an die Energieeinsparverordnung deutlich.

Andere Einblasdämmstoffe

STEICOzell Holzfaser-Einblasdämmung

STEICOzell ist eine einblasbare Holzfaserdämmung, hergestellt aus Kiefernholz. Der nachwachsende, natürliche Rohstoff Holz ist bekannt für seine thermischen und klimatisierenden Eigenschaften. Die aus Kiefernholz hergestellten Holzfasern zeichnen sich durch ihre hohe Atmungsaktivität, durch sehr gute Wärmedämm- und Wärmespeichereigenschaften, sowie im Schallschutz aus. Die Verarbeitung im Einblasverfahren, sowie die Anwendungsbereiche sind die gleichen wie bei Zellulose. Geeignet für Hohlraumdämmungen von Wand, Dach, Boden und Fassade.

STEICOzell Ökotest

Dämmung von zweischaligem Mauerwerk

Die Kerndämmung Isocell GRANUBLOW ist der ideale Dämmstoff zur nachträglichen Dämmung von zweischaligem Mauerwerk. Zum Einsatz kommt die Dämmung bei Altbauten, hinter vorgehängten Fassaden. Der Dämmstoff kann sowohl eingeblasen, als auch geschüttet werden.
GRANUBLOW ist hydrophob, das heißt wasserabweisend und gewährleistet eine trockene Dämmschicht, auch bei Schlagregen und nasser Außenschale. Zudem ist die Dämmung gut geeignet für geringe Dämmstärken. Sie kann schon ab 2-3 cm eingeblasen werden, z.B. zur nachträglichen Dämmung von Fußbodenaufbauten.

GRANUBLOW-Dämmstoff